Tourismus in Bolivien
Tourismus in Bolivien
Der Tourismus hat in den letzten Jahren einen hohen Zuwachs erfahren. Die landschaftliche Schönheit des Altiplanos, aber auch der Amazonasregion, werden von immer mehr Ausländern geschätzt. Die Einheimischen reisen wegen der schlechten Wirtschaftslage eher wenig, Massentourismus gibt es also kaum.
Hauptziele des Tourismus sind:
- die Hauptstädte La Paz und Sucre wegen ihrer kolonialen Bauten,
- Potosí mit seinen Minen und ebenfalls wegen der hier besonders prachtvollen Bauten aus der goldenen Zeit der Stadt
- der Titicacasee mit seinen "heiligen Inseln" (Sonnen- und Mondinsel)
- die Amazonasregion um Rurrenabaque
- das Salar de Uyuni, der größte Salzsee Amerikas
- Tupiza, eine in einer vielfarbigen Gebirgslandschaft gelegene Kleinstadt im Süden
- Tiahuanaco, das religiöse und administrative Zentrum einer präkolumbianischen Kultur
Die Infrastruktur ist in den meisten Fällen gut, die Preise vor allem für Europäer sehr niedrig.
In den höher gelegenen Gebieten (besonders im Westen des Landes) kann man Probleme mit der Höhenkrankheit bekommen (Sorojchi). Empfohlen wird ein Coca-Mate-Tee oder die sogenannte Sorojchi-Pill (eine Art Pastille). Auch sollte man schwere Speisen und Alkohol meiden.
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