Die Bevölkerung der USA

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Die Bevölkerung der USA

Die Bevölkerung der USA

Die Bevölkerung der USA

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer, englischer, deutscher und irischer Herkunft. Später folgten Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäisch-stämmigen US-Amerikaner bilden noch heute über 70% der Bevölkerung der USA.

Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea und den Philppinen, zog es seit dem 19. Jahrhundert vor allem an die Westküste der USA. Sie bilden jedoch insgesamt eine relativ kleine Gruppe (ca. 4%). Die Einwanderungspolitik war gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Die Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z.B. Detroit.

Vor allem im Süd-Westen der USA gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13%), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest.

Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch indigene Völker Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54% der Bevölkerung als protestantisch, 25% als römisch-katholisch, 10% gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5% waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3% waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2% waren Mormonen 2 bis 3% Juden und weniger als 2% moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0% bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die römische-katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen.

Die Zahl der Christen ist für ein westliches Industrieland sehr hoch. Allerdings hat auch ihr der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2%) bis 2004 (81%) abgenommen.

 

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