Das Klima der Schweiz

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Das Klima der Schweiz

Das Klima der Schweiz

Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen dagegen ist es eher mediterran. Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage wie auch durch die geografische Lage.

Während in der Innerschweiz, in den Alpen wie auch im Tessin die durchschnittliche Regenmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, liegt diese im Rhônetal bei nur 550 mm/Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand VS mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000-1500 mm/Jahr. Die Regenmenge ist im Sommer mit Ausnahme des Rhônetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Januar bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Januar bei 61 mm (Alle Auswertungen der Periode 1961-1990).

Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. In der Magadinoebene im Tessin liegt der Durchschnittswert ca. 2 bis 3 °C höher. Im Oberengadin ist es rund 10 °C kälter. Der wärmste Ort an einer MeteoSchweiz-Messstation ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11.5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7.5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41.5 °C am 11. August 2003, beziehungsweise in La Brévine mit -41.8 °C (12. Januar 1987).

Während Hagel in den Alpen, in der Romandie wie auch im Tessin eher ein seltenes Ereignis ist, war deren Intensität in der Periode 1999-2002 vor allem im Emmental, im Laufental wie auch im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort bis zu 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.

Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig tritt der Nebel entlang der Aare, der nördlichen Reuss wie auch im Thurgau, wo er vor allem im Herbst über mehrere Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Nebel seltener, ist aber nicht inexistent.

Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn und die kalte Bise. Die höchste jemals gemessene Windgeschwindigkeit war am 27. Februar 1990 auf dem Jungfraujoch mit 285 km/h.

Bekannte Formen von Naturkatastrophen in der Schweiz sind Schnee- und Gerölllawinen, Überschwemmungen sowie orkanartige Stürme.

Flora und Fauna

30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz sind bewaldet. In den Alpen dominieren Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinenschutz (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wieder ab). Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder. Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.

 

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