Die Geologie der Schweiz

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Die Geologie der Schweiz

Die Geologie der Schweiz

Die Geologie der Schweiz

 

Geologie

Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene bei Chiasso sowie die Oberrheinische Tiefebene bei Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.

Berge

Die Schweiz ist vorwiegend durch ihre Berge bekannt. Die zehn höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte Rosa-Gebiergsmassiv mit ihren 4643 m. Der bekannteste Berg in diesen Alpen ist jedoch das Matterhorn (4478 m) oberhalb von Zermatt.

Die bekanntesten Erhebungen im Berner Oberland sind der Eiger (3970 m), der Mönch (4099 m) und die Jungfrau (4158 m), welche zusammen eine Dreiergruppe bilden.

Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4049 m), der östlichste Viertausender der Alpen, wie auch der Piz Palü (3901 m).

In den Voralpen sind die Erhebungen deutlich tiefer, nichtsdestotrotz existieren hier bekannte Punkte, so der Luzerner Hausberg Pilatus (2032 m), die Rigi (1797 m) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2502 m) im Alpstein in der Ostschweiz. Erwähnenswert sind auch die Gebirge im Tessin.

Die grösste Erhebung im Jura befindet sich in der Schweiz, es ist die Crêt de la Neige mit 1718 m. Der bekannteste Vertreter ist jedoch vermutlich das Chasseral (1607 m). Siehe auch: Liste der Berge in der Schweiz

 

Seen

Die Schweiz hat auf Grund ihrer topographischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten auch viele Seen, wovon viele kleinere Bergseen einen Grossteil an der hohen Anzahl der Seen ausmacht.

Der flächenmässig grösste See der Schweiz, der Genfersee (584 km²), teilt seine Fläche mit Frankreich und ist der grösste See in Westeuropa. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 539 km² etwas kleiner. Der grösste sich ausschliesslich in der Schweiz befindende See ist der Neuenburgersee mit 218 km². Weitere bekannte Seen sind unter anderem der schweiz-italienische Lago Maggiore, der innerschweizerische Vierwaldstättersee und der Zürichsee.

Flüsse

Zwei der drei grössten Flüsse Europas, der Rhein wie auch die Rhône haben ihren Ursprung in der Schweiz. Beide entspringen dem Gotthardmassiv. Während der Rhein in den Bodensee und dann nach Basel fliesst und schlussendlich in den Atlantik mündet, fliesst die Rhône in den Genfersee und dann ins Mittelmeer. Mit Ausnahme des Engadins und des Tessins münden alle Gewässer der Schweiz in den Rhein beziehungsweise in die Rhône. Durch das Engadin fliesst der Inn, welcher in die Donau mündet. Der Namensgeber des Kantons Tessin, der Ticino, dagegen fliesst in den Po. Folglich befinden sich in der Schweiz mehrere Wasserscheiden.

Innerhalb der Schweiz hat der Rhein mit 375 km den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zubringer Aare mit 295 km. Die Rhône hat eine Länge von 264 km.

 

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