Frankreichs Wirtschaft

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Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus im Land eine Rolle.

Frankreicht ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die Schlüsselindustrien, besonders Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle; Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom und Deutschland sein wichtigster Kunde.

Wein steht in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik.

Das Bruttoinlandsprodukt stieg im 1. Quartal 2004 um 0,8 % gegenüber den Vorjahreszeitraum. Im 4. Quartal 2003 waren es 0,6 %.

Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt, so arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land-und Forstwirtschaft und Fischerei, in der Industrie sind es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig sind.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Import mit 19,1 % beteiligt ist.

Die Inflationsrate betrug für 2004 2,1 %.

Die Arbeitslosenzahl belief sich im Januar 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.

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