Städte in Nepal
Städte in Nepal
Die Bevölkerung Nepals ist bis heute zum größten Teil ländlich und bäuerlich geprägt; der Anteil der Stadtbewohner ist mit 14% der Gesamtbevölkerung nach wie vor einer der kleinsten weltweit.
Die Verstädterung ist jedoch in den letzten Jahren stark angestiegen, die Zuwachsraten in diesem Bereich liegen bei 3,5% p. a. oder gar noch höher.
Neben der hohen Landfluchtrate verzeichnet Nepal eine Schwerpunktverlagerung der Bevölkerung vom Gebirge in das Terai. In diesem Flachlandstreifen entlang der Grenze zu Indien lebt bereits mehr als die Hälfte der Landesbevölkerung, dort entstehen derzeit auch die meisten neuen Städte.
Größtes Bevölkerungszentrum war und ist nach wie vor das Kathmandutal mit der Doppelstadt Kathmandu/Lalitpur (Patan), der kleineren Nachbarstadt Bhaktapur und einigen kleinen Städten wie Madyapur-Timi und Kirtipur. Zu diesem Ballungsraum gehören noch einige kleinere Städte ind er Nähe des Tales, nämlich Banepa, Dhulikhel und Panauti. Das Kathmandutal ist weitgehend zersiedelt und die völlige, fast immer unplanmäßige Vereinnahmung als Siedlungsfläche ist abzusehen. Die Gegend um Kathmandu hat heute eine Bevölkerungszahl von etwas mehr als 1,5 Millionen.
Das zweite größere Bevölkerungszentrum in den Bergen, das ebenfalls überdurchschnittliche Wachstumsraten hat, ist das Pokharatal mit den Städten Pokhara und Lekhnath, deren Bevölkerungszahl bereits die 200.000-Einwohner-Grenze überschritten hat. Ansonsten gibt es in den Gebirgsregionen verstreut nur noch einige kleinere nennenswerte Städte (von Ost nach West): Ilam, Dhankuta, Bhimeswar, Tansen, Putalibazar, Tribhuvannagar, Tulsipur, Birendranagar und Dipayal-Silgadhi. Darüber hinaus befinden sich die übrigen größeren Städte des Landes im Terai (von Ost nach West): Mechinagar, Biratnagar, Dharan, Itahari, Rajbiraj, Triyuga, Janakpur, Birganj, Hetauda, Bharatpur, Ramgram, Butwal, Siddharthanagar, Nepalganj, Gulariya, Tikapur, Dhangadhi sowie Mahendranagar.
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