Malaysias Wirtschaft
Malaysias Wirtschaft
Malaysia ist ein an Bodenschätzen und Rohstoffen (Zinn, Kautschuk, Palmöl, Erdöl) reiches Land.
Urbanisierung: 58 % (2001)
BIP: 95,4 Mrd. US-Dollar (2002)
BIP/Einw.: 4.084 US-Dollar (2002)
Beschäftigung: Industrie (37%), Dienstleistungen (47,8%), Landwirtschaft (15,2%)
Seit Beginn der 1980er Jahre erfolgte eine rasante industrielle Entwicklung, die das Land in die Reihe der aufstrebenden "Schwellenländer" bzw. der asiatischen "Tigerstaaten" aufrücken ließ. Malaysia gilt ökonomisch und politisch als eines der stabilsten Länder Südostasiens, in dem die Konvergenz von Tradition und Moderne, Islam und Kapitalismus propagiert wird. Durch diese Neuausrichtung erfuhr das Land einen grundlegenden Wandel von einem zuvor mehrheitlichen Agrarstaat hin zu einem technisierten und kapitalintensiven Industriestandort mit hohem Entwicklungspotenzial. Die ab 1997 auftretende »Asien-Krise« traf allerdings auch Malaysia, doch hat sich die Wirtschaft inzwischen wieder erholt und verzeichnet ein erneutes Wachstum von etwa 5 bis 6 Prozent. Im Jahr 2001 wurden für 73,4 Mrd. US-Dollar Güter importiert und gleichzeitig im Wert von 91,3 Mrd. US-Dollar Güter exportiert.
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