Jordaniens Wirschaft & Tourismus

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Jordaniens Wirschaft & Tourismus

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft macht ca. 6-7 % des Bruttosozialprodukts Jordaniens aus. Das trockene Klima und die Wasserknappheit in der Region beschränken die Möglichkeiten einer sinnvollen Landwirtschaft. Es wird künstlich bewässert.

Industrie

Ca. 26 % des BSP. Hauptsächlich Bergbau: Jordanien ist ein bedeutender Phosphat-Produzent. Außerdem wird Pottasche exportiert. Es gibt keine nennenswerten Ölvorkommen. Ein Teil (17 %) der Energieversorgung kann jedoch durch Erdgas abgedeckt werden.

Handel

Der Handelsektor war schwer von den UN-Sanktionen über den Irak getroffen, da der Irak vor dem Golfkrieg zwei fünftel von der gesamten Handelübersicht Jordaniens ausmachte . Im Jahre 1997 unterzeichneten Jordanien und die Europäische Union (EU) eine Teilhaberschaftsvereinbarung, die den Weg für eine Freihandelszone bis zum dem Jahr 2010 ermöglicht. Dieses Abkommen, das Anfang 1999 in Kraft tratt, soll auch die Vermittlungen für den Beitritt Jordaniens zur Welthandelorganisation (WTO)beschleunigen. Im Jahre 1996 schlossen Jordanien und ägypten eine Teilhaberschaftsvereinbarung, welche die bilateralen ökonomischen Mitarbeitverträge regelte und beabsichtigte den Handel zu liberalisieren, indem sie eine Freihandelzone aufstellten. Zahlreiche Geschäftsprotokolle und Vereinbarungen sind mit dem Libanon, Syrien, dem Irak, Jemen, Saudi Arabien, Bahrain, Tunesien, ägypten, Marokko, Libyen und Sudan zustande gekommen.

Mineralien

Jordaniens Rohstoffquellen sind knapp. Bis jetzt sind keine Mineralien außer Phosphate und Kali auf einer kommerziellen Ebene entdeckt und ausgenutzt worden. Jordanien rangiert allerdings unter den oberen drei Exporteuren in der Welt, die Phosphat ausführen. Es gibt zwei große Düngemittelfabriken im Land. Bei der einen handelt es sich um eine jordanisch-indische Fabrik. Die andere ist eine jordanisch-japanische Fabrik. 1997 machten allein 49,6% der jordanischen Exporte die Minenindustrien aus. Die Exporte der industriegefertigten Güter stellten 47,5% von den Gesamtexporten 1997 dar.

Tourismus

Ca. 10 % des BSP und zweitwichtigste Devisenquelle. Obwohl in Jordanien selbst seit über 30 Jahren Frieden herrscht, reagieren die Touristenströme sehr empfindlich auf die politischen Entwicklungen im Nahen Osten. So blieb die von der jordanischen Regierung nach dem Friedensschluss mit Israel erhoffte "Friedensdividende" aus dem Tourismus bisher weitgehend aus. Das Land hat zum Teil einzigartige, obwohl nur wenig bekannte touristische Attraktionen zu bieten: Antike Stätten und archäologische Ausgrabungen, vor allem

 

  • die Felsenstadt Petra
  • das antike Gerasa (Jerash)
  • die Zitadelle von Amman
  • die Mosaiken von Madaba
  • die Kreuzfahrerburgen Shobeq und Kerak
  • die byzantinische Kirche auf dem Berg Nebo
  • das omaijadische Wüstenschloss Qasr Amra.

Landschaften

 

  • die Wüstenlandschaft von Wadi Rum
  • das Tote Meer am tiefsten Punkt der Erde
  • das Taucherparadies bei Akaba am Roten Meer mit den nördlichsten Korallenriffen der Welt

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